Frühjahrsstürme
Tornado-Serie in den USA fordert 27 Todesopfer

Die Zahl der Toten durch die Tornado-Serie im Mittleren Westen und Süden der USA ist auf mindestens 27 gestiegen.

HB RUTHERFORD. Die Behörden befürchteten am Montag aber, vor allem in dem besonders schwer betroffenen Bundesstaat Tennessee noch mehr Leichen zu finden. Bislang wurden alleine dort 23 Tote gezählt, darunter ein erst elf Monate altes Kind und eine vierköpfige Familie. Weitere Menschen kamen in Missouri und im südlichen Illinois ums Leben. Die Rettungsarbeiten dauerten noch an, wurden aber erschwert, da weite Teile des Gebiets ohne Strom waren.

Die Frühjahrsstürme hinterließen eine Spur der Verwüstung: Hunderte Häuser wurden zerstört, Bäume umgeknickt, Autos und Menschen durch die Luft gewirbelt. „Jeder, der überlebt hat, hat Glück gehabt“, sagte eine Anwohnerin, deren Schwägerin bei dem Sturm starb. „Diese Nacht und dieser Tag waren sehr unwirklich. Ich bin einfach nur fassungslos.“ Das Sturm-Warnzentrum in Oklahoma teilte mit, es lägen Berichte über 63 Tornados vor, die in der Region gewütet haben sollen. Die Stürme waren entstanden als am Sonntag eine Kaltfront vom Westen auf warm-feuchte Luft im Süden getroffen war.

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