Gasexplosion
42 Tote bei Grubenunglück in China

Im Nordosten Chinas sind bei einem Grubenunglück mindestens 42 Bergleute getötet worden. 66 Arbeiter sind nach Berichten der staatlichen Medien nach der Gasexplosion 500 Meter unter Tage gefangen. Der Vizepremier Zhang Dejiang ist auf dem Weg zur Unglücksstelle.
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HB HARBIN. Mehr als 150 Rettungskräfte versuchten am Samstag, die Eingesperrten zu befreien. Zum Zeitpunkt des Unglücks in der Nacht zum Samstag arbeiteten 528 Menschen in der Zeche. 419 Kumpel hätten sich in Sicherheit bringen können, meldete die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua.

Das Unglück ereignete sich im Bergwerk Xinxing in der an Russland grenzenden Provinz Heilongjiang. In der Zeche werden Xinhua zufolge jedes Jahr zwölf Mio. Tonnen Kohle abgebaut.

Der stellvertretende Ministerpräsident Zhang Dejiang wurde zur Unglücksstelle entsandt. Präsident Hu Jintao und Ministerpräsident Wen Jiabao erließen Anweisungen an die Rettungsmannschaft. Die chinesischen Kohlegruben gelten als die gefährlichsten Zechen in der Welt. Trotz staatlicher Eingriffe kommt es wegen laxer Sicherheitsvorkehrungen und der riesigen Nachfrage nach Kohle immer wieder zu schweren Unglücken. Allein im vergangenen Jahr kamen mehr als 3000 chinesische Bergleute bei der Arbeit ums Leben.

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