Gasexplosionen in zwei Kohleminen
Über 50 Tote bei Grubenunglücken in China

HB PEKING. Bei Gasexplosionen in zwei chinesischen Kohlegruben sind mindestens 53 Menschen ums Leben gekommen. Wie staatliche Medien am Sonntag berichteten, starben bei der Explosion in einer privat betriebenen Kohlegrube in der Provinz Yunnan am Samstag 32 Bergarbeiter, 28 Männer wurden verletzt. Weitere 60 Kumpel seien unter Tage eingeschlossen. Rettungskräfte versuchten am Sonntag, zu den Verschütteten vorzudringen.

Bei einer weiteren Explosion in einer Mine in der nordöstlichen Provinz Heilongjiang starben am Samstag mindestens 21 Menschen, 6 weitere werden noch vermisst.

Die Ursachen der Unglücke würden untersucht, hieß es. Allein im vergangenen Jahr kamen bei Unfällen in chinesischen Bergwerken rund 6000 Arbeiter ums Leben. Häufigste Ursache für die Unfälle sind veraltete Technik, illegaler Kohleabbau und mangelnde Sicherheitsvorkehrungen. In den ersten zehn Monaten dieses Jahres starben bereits mehr als 3700 Kumpel bei 2340 Unfällen.

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