Gefährliche Gegenstände an Bord
Mängel bei Kontrollen an US-Flughäfen

HB BERLIN. Seit den Terroranschlägen in New York und Washington sind Milliarden Dollar investiert worden, um die Kontrollen an US-Flughäfen effizienter zu machen. Zwei neue Untersuchungen des Kongresses und des Ministeriums für Innere Sicherheit belegen jedoch, dass es keine wesentlichen Verbesserungen gegeben hat.

«Da werden viele Leute schockiert sein», sagte der republikanische Abgeordnete John Mica der Nachrichtenagentur AP. Mica leitet den Luftfahrtausschuss des Repräsentantenhauses und wurde über den Inhalt der Berichte informiert.

Demnach gelangen weiterhin gefährliche Gegenstände an Bord. Der demokratische Abgeordnete Peter DeFazio beanstandete vor allem die Röntgengeräte, mit denen das Gepäck durchleuchtet wird. Im Weißen Haus und im Kapitol würden bereits viel bessere Geräte eingesetzt.

Zur Optimierung der Kontrollen wurden Anfang 2002 an rund 450 Flughäfen insgesamt 45.000 Beschäftigte eingestellt. Dennoch schafften es verdeckte Ermittler, Bomben- und Waffenattrappen durch die Sicherheitsschleusen zu schmuggeln.

Auf US-Flughäfen werden jeden Monat etwa eine halbe Million unerlaubter Gegenstände beschlagnahmt, darunter rund 160.000 Messer, 2000 Teppichmesser und 70 Schusswaffen.

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