Gefangen in der U-Bahn
Großflächiger Stromausfall in Georgien

In weiten Teilen Georgiens gingen am Mittwochabend die Lichter aus. Zahlreiche Menschen in der Hauptstadt Tiflis steckten in der U-Bahn fest.

HB DÜSSELDORF. Ein massiver Stromausfall hat in der Nacht zum Donnerstag den Osten Georgiens lahm gelegt. Wie die russische Nachrichtenagentur Itar-Tass am Morgen berichtete, war auch die Hauptstadt Tiflis mit ihren rund 1,1 Millionen Einwohnern von dem Blackout betroffen. Dort seien viele Fahrgäste der Metro zwischenzeitlich in den Tunneln eingeschlossen gewesen. Erst durch den Einsatz von Stromgeneratoren hätten die Züge wieder in die Bahnhöfe fahren können.

Ursache des Stromausfalls sei ein Defekt an zwei Starkstromleitungen gewesen, die Energie aus dem Westen des Landes nach Ostgeorgien leiten, berichtete Itar-Tass unter Berufung auf den georgischen Stromversorger. Am frühen Donnerstagmorgen war die Versorgung in vielen Landesteilen und den meisten Stadtteilen von Tiflis wiederhergestellt.

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