Gehaltsnachzahlung gefordert
Japan: Drei Tote nach Explosion bei Geiselnahme

Im Verlauf einer Geiselnahme in einer Kurierdienstfirma in Nagoya sind am Dienstag drei Menschen ums Leben gekommen. Bei einer Explosion wurden zudem 24 Personen verletzt, vier davon schwer. Das berichteten Medien unter Berufung auf die Polizei.

HB TOKIO. Bei den Toten handele es sich um den 52 Jahre alten Geiselnehmer, den Manager des Unternehmens und einen Sicherheitsbeamten, hieß es. Der Täter hatte mit einem Messer bewaffnet Gehaltsnachzahlungen gefordert und dabei eine benzinartige Flüssigkeit in dem Büro verschüttet.

Das japanische Fernsehen zeigte Bilder vom Moment der Detonation in der vierten Etage des Bürohauses. Flammen und dicke schwarze Rauchwolken drangen aus den zerplatzten Fensterscheiben. Durch umherfliegende Glassplitter in Folge der heftigen Explosion wurden auch Passanten, Einsatzkräfte und Reporter verletzt.

Der Täter hatte Stunden zuvor Geiseln genommen und Gehälter für drei Monate nachgefordert. 23 Frauen ließ er laufen und behielt nur Männer in seiner Gewalt. Einen von ihnen verletzte er im Nacken. Rund zehn Minuten vor der Explosion seien sieben der acht Geiseln unverletzt frei gekommen.

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