Geiseldrama vor Somalia
Französische Marine verfolgt gekaperte Yacht

Die gekaperte Luxusyacht „Ponant“ wird weiter von der französischen Marine verfolgt. An Bord befinden sich 30 Seeleute in der Hand von Piraten. Die Yacht war in einem der gefährlichsten Gewässer der Welt unterwegs: Allein im vergangenen Jahr wurden von dort mehr als 30 Piratenüberfälle gemeldet.

HB PARIS. Zwei Tage nach der Kaperung der Luxusyacht „Ponant“ verfolgt die französische Marine vor Somalia weiter das Schiff, auf dem die Piraten 30 Seeleute in ihrer Gewalt haben. Frankreichs Verteidigungsminister Herve Morin sagte am Sonntag dem Radiosender Europe 1, es werde damit gerechnet, dass die Seeräuber schließlich an der somalischen Küste vor Anker gingen. Die Piraten hatten das Schiff am Freitag überfallen und die überwiegend französische Besatzung gefangengenommen. Gäste waren nicht an Bord. Wahrscheinlich wollten die Seeräuber ein Lösegeld erpressen, sagte ein Militärsprecher.

Im französischen Fernsehen wurden am Sonntag Bilder der Marine gezeigt, auf denen die Piraten an Deck der Yacht zu sehen sind. Das Schiff hatte zwei Motorboote im Schlepptau, die die Seeräuber offensichtlich bei ihrem Angriff benutzt hatten.

Die Marine halte sich weiter in der Nähe des gekaperten Schiffs, sagte Verteidigungsminister Morin weiter. Nach Angaben seines Ministeriums sind 22 der Besatzungsmitglieder Franzosen, die übrigen kommen aus der Ukraine und aus Korea. Sechs seien Frauen.

Die Reederei „Compagnie des Iles du Ponant“ versicherte besorgten Angehörigen, den Besatzungsmitgliedern gehe es gut. Sie seien alle zusammen und hätten zusammen frühstücken können, sagte die Mutter einer Geisel dem Sender France Info nach einem Gespräch mit der Reederei.

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