Geld stinkt nicht
Millionengewinn im Knoblauchfeld vergraben

Geldscheine im Wert von über fünf Millionen fand die südkoreanische Polizei in einem Knoblauchfeld. Die Summe stammt aus dem Gewinn eines illegalen Wettbüros. Die Geschichte dahinter ist mehr als kurios.
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Seoul In Südkorea hat die Polizei den Millionengewinn aus aus einem illegalen Wettgeschäft in einem abgelegenen Knoblauchfeld und anderen Verstecken gefunden. Aus dem Acker in Kimje im Südwesten des Landes seien nach mehrtägigem Graben mehr als acht Milliarden Won (über fünf Millionen Euro) in 50 000-Won-Scheinen zu Tage gefördert worden, berichteten südkoreanische Zeitungen am Dienstag. Das Geld war demnach in Plastikbeuteln verpackt. Insgesamt übersteige der Betrag des sichergestellten Geldes aus den Verstecken elf Milliarden Won.

Das Geld wurde laut „The Korea Herald“ von einem 53-jährigen Südkoreaner mit dem Nachnamen Lee im Auftrag seines Schwagers versteckt. Dieser sitzt seit 2008 wegen des Betriebs eines illegalen Internet-Wettbüros in Haft. Lee habe mit Hilfe eines Baggerfahrers Anfang dieses Jahres das Feld extra angelegt, um das Geld zu vergraben. Allerdings habe er ohne Zustimmung seines Schwagers einen Teil für eigene Zwecke abgezweigt, hieß es. Aus Angst vor seinem Schwager, der bald entlassen werde, habe er dann den Baggerfahrer beschuldigt, einen vergrabenen Betrag von 700 Millionen Won gestohlen zu haben. Der Fahrer ließ sich das nicht gefallen und ging zur Polizei. Gegen Lee soll jetzt ein Haftbefehl beantragt werden.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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