Geldwäsche und Steuerbetrug

Schwester des spanischen Königs soll vor Gericht

Cristina, Schwester des spanischen Königs Felipe, soll nach dem Willen eines Ermittlungsrichters angeklagt werden. Laut Berichten werden ihr und ihrem Ehemann Geldwäsche und Steuerbetrug vorgeworfen.
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Spaniens Infantin Cristina hatte im Februar bestritten, von den Geschäften gewusst zu haben. Quelle: AFP

Spaniens Infantin Cristina hatte im Februar bestritten, von den Geschäften gewusst zu haben.

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MadridCristina, Schwester des spanischen Königs Felipe, soll nach dem Willen eines Ermittlungsrichters angeklagt werden. Wie spanische Medien am Mittwoch in Madrid berichteten, wirft Richter José Castro Cristina und ihrem Ehemann Iñaki Urdangarin Geldwäsche und Steuerbetrug vor.

Zwar hatte die Tochter des früheren Königs Juan Carlos bei einem Verhör im Februar beteuert, sie habe von den Geschäften ihres Mannes nichts gewusst. Aus Sicht der Ermittler hat die 49-Jährige jedoch von den illegalen Geschäften Urdangarins (46) profitiert. Auch der frühere Handballstar hat die Vorwürfe gegen sich stets zurückgewiesen.

Ob es tatsächlich zum Prozess gegen Cristina kommt, ist noch offen. Die Staatsanwaltschaft ist dagegen, Cristina anzuklagen. Es gebe keine hinreichenden Beweise dafür, dass sie in die illegalen Geschäfte ihres Mannes verwickelt gewesen sei. Der Skandal hatte das Vertrauen der Spanier in die Monarchie tief erschüttert.

  • dpa
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