Georg von Holtzbrinck Preis für Wirtschaftspublizistik zum fünften Mal verliehen
Putzaffäre und Höllenhunde

Stefan von Holtzbrinck hatte 200 Gäste aus Wirtschaft, Werbung, Politik und Medien zum Galadiner ins Frankfurter Kunstmuseum Städel geladen.

HB FRANKFURT. Der Vorsitzende der Geschäftsführung der Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck vergab zum fünften Mal den Georg von Holtzbrinck Preis für Wirtschaftspublizistik. Der Preis ehrt herausragende Reportagen und Analysen aus dem Wirtschaftsleben in Print- und elektronischen Medien und ist mit je 5 000 Euro dotiert, der Nachwuchspreis mit 2 500 Euro.

Die beiden „Spiegel“-Reporter Matthias Geyer, Jahrgang 1962, und Alexander Smoltczyk, Jahrgang 1958, wurden für ihre Titelgeschichte „Operation Dosenpfand – Mit deutscher Gründlichkeit ins Chaos“ und für ihren Artikel „Das Nürnberger Labor“ über die Reform der Bundesanstalt für Arbeit in der Kategorie Print ausgezeichnet. Preisträgerin in der Sparte Elektronische Medien ist Maja Helmer, Jahrgang 1972. Die freie Wirtschaftsjournalistin wurde für ihre Beiträge „Jobwunder Zeitarbeit floppt“ im ZDF-Magazin „Frontal 21“ und „Putzaffäre BA – Bundesagentur für Arbeit fördert Dumpinglöhne“ im ZDF-Magazin „WISO“ geehrt.

Den Nachwuchspreis erhielt der freie Journalist Roman Pletter, Jahrgang 1980, für seinen Artikel „Hirtreiter und die Höllenhunde“ über die Passauer Neue Presse in „brandeins“ und seinen Internetbeitrag „Die ziehen Ihnen das letzte Hemd aus“ über die mangelnde Zahlungsmoral der öffentlichen Hand in „Spiegel Online“. Zur Jury gehören: Stefan von Holtzbrinck, Stefan Baron (Wirtschaftswoche), Heike Göbel („FAZ“), Herbert Hax (Universität Köln), Dieter Rampl (Hypo-Vereinsbank), Markus Schächter (ZDF), Gabor Steingart („Spiegel“), Sebastian Turner (Scholz & Friends), Bernd Ziesemer (Handelsblatt).

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