Germanwings 4U 9525
Womöglich nur ein Pilot beim Absturz im Cockpit

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Die ersten menschlichen Überreste wurden geborgen

Beim Crash der Germanwings-Maschine in einer unwegsamen Bergregion in den französischen Alpen waren am Dienstag alle 150 Menschen an Bord ums Leben gekommen. Am Mittwoch wurden die ersten Opfer geborgen. Sterbliche Überreste der Getöteten seien am späten Mittwochnachmittag von der Unglücksstelle weggebracht worden, bestätigte ein Polizeisprecher in Digne. Zugleich ging die Suche nach dem zweiten Flugschreiber in dem Trümmerfeld weiter. Ohne dessen Daten dürfte die Ermittlung der Absturzursache äußerst schwierig werden.

Der Polizeisprecher in Digne ließ offen, wie viele Leichen geborgen wurden. Kleinteilige Trümmer des Airbus A320 lagen weit verteilt in dem abgelegenen Tal bei Seyne-les-Alpes. Die Suche nach den Getöteten war am Abend mit Einbruch der Dunkelheit eingestellt worden und soll am Donnerstag weitergehen. Neben der Suche nach dem zweiten Flugschreiber arbeiten die Bergungskräfte an der Ortung der Opfer. Auch die Trümmer der Maschine sollen soweit möglich geborgen werden - auch sie könnten Aufschluss geben über die Ursache des Unglücks.

In der Nacht sollten erneut einige Spezialkräfte am Unfallort die Stellung halten und den Ort absichern. Im Laufe des Tages wurden Angehörige von Opfern aus Deutschland in dem Gebirgsort erwartet.

Nach Angaben von Germanwings-Chef Thomas Winkelmann waren 72 Bundesbürger an Bord der Unglücksmaschine. Aus Spanien stammten nach Angaben aus Regierungskreisen in Madrid 51 Opfer. Die Maschine war auf dem Weg von Barcelona nach Düsseldorf, als sie minutenlang an Flughöhe verlor und schließlich an dem Bergmassiv zerschellte.

Das Bundesinnenministerium ordnete Trauerbeflaggung an allen Bundesbehörden an. Im Bundestag soll am Donnerstag der Opfer des Unglücks gedacht werden. Neben den deutschen waren auch Passagiere aus Spanien, Australien, Argentinien, Iran, Venezuela, den USA, Großbritannien, Niederlande, Kolumbien, Mexiko, Japan, Dänemark, Belgien und Israel an Bord.

Etliche Germanwings-Besatzungen erklärten sich am Mittwoch für nicht einsatzbereit. Winkelmann wies allerdings Berichte zurück, diese hätten aus Sorge um die technische Zuverlässigkeit der Flugzeuge den Dienst verweigert. „Wir haben Crews, die sich aus emotionalen Gründen nicht in der Lage fühlen, zu fliegen, weil sie unter Schock stehen und in tiefer Trauer sind“, sagte Winkelmann der „Bild-Zeitung“ (Donnerstag). „Aber das hat nichts mit dem technischen Zustand irgendeines Lufthansa oder Germanwings-Flugzeugs zu tun.“

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Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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  • - die meisten Kommentare hier sind dumm (oder vielmehr von offensichtlich dummen Meschen verfasst), widelich und unpassend -

    Von dummen Menschen verfasst.

    HB:

    Solch einen Müll akzeptieren Sie??

  • Liebe Nutzerin,

    vielen Dank für Ihre Anregung und Ihre Kritik. Da der Absturz der Germanwings-Maschine aber natürlich eine sehr große Betroffenheit bei den Menschen hervorgerufen hat, glauben wir dass es nötig ist eine Austauschplattform zu diesem Thema zu bieten. Die Möglichkeit, sich hier über die schrecklichen Ereignisse auszutauschen, möchten wir ungern unterbinden. Jedoch möchten wir natürlich auch, dass dies ohne beleidigende oder pietätlose Kommentare geschieht. Daher möchten wir Sie bitten, unpassende Kommentare als "Spam" zu melden, damit wir diese schneller sehen und ggf. moderieren können.

    Viele Grüße aus der Redaktion (son)

  • Unserem verantwortlichen Minister De Maiziere war heute auf N-tv um 16.00 Uhr schon klar, kein terroristischer Hintergrund. Gewagte Prognose zur Zeit. Ohne Ermittlungen. Woher er das wohl schon weiss?

    Er weiss wohl jetzt schon, dass es sowieso nicht an die Öffentlichkeit gegeben werden wird, wenn diese These zutreffen würde. Politik made in Europa.

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