Germanwings-Unglück

Unfallforscher stellen Absturz nach

Noch immer sind einzelne Abläufe des Unglücksflugs 4U9525 unbestätigt. Darum haben französische und deutsche Behörden den Absturz nun nachgestellt – und die Erkenntnisse mit den Aufnahmen des Voice-Rekorders verglichen.
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Im März ist eine Maschine der Lufthansa-Tochter Germanwings in den französischen Alpen abgestürzt. Quelle: dpa
Germanwings A380

Im März ist eine Maschine der Lufthansa-Tochter Germanwings in den französischen Alpen abgestürzt.

(Foto: dpa)

DüsseldorfDie französische Flugunfallbehörde BEA hat zusammen mit der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) einzelne Abläufe während des Flugs der abgestürzten Germanwings-Maschine nachgestellt. Beim Flug eines baugleichen Airbus A320 sei unter anderem geprüft worden, ob die auf dem Voicerecorder zu hörenden Töne mit denen im Testflug übereinstimmen, berichtete die „Bild“-Zeitung (Freitagsausgabe). Die Maschine war nach Angaben eines BFU-Sprechers in Hamburg gestartet und auch dort wieder gelandet. Es seien dabei aber keine Flugbewegungen wie der Sinkflug nachgestellt worden, sagte der Sprecher.

Der Airbus der Lufthansa-Tochter war am 24. März in den französischen Alpen zerschellt. Wie die französische Untersuchungsbehörde Bea anhand der Flugschreiberdaten feststellte, hatte der 27 Jahre alte Copilot bewusst den tödlichen Sinkflug eingeleitet, während der Pilot nicht im Cockpit war. Bei dem Unglück starben alle 150 Menschen an Bord, unter ihnen 72 Deutsche.

  • dpa
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