Geschwächter Ministerpräsident
Berlusconi kämpft gegen Halbglatze

Ein Jahr nach seiner ersten Haartransplantation hat sich der italienische Ministerpräsident Silvio Berlusconi jetzt ein zweites Mal an der Kopfhaut operieren lassen. Der 69-Jährige Regierungschef wird seit Jahren von einer zunehmenden Halbglatze geplagt.

HB ROM. Die Verjüngungskur habe erneut der Schönheitschirurg Piero Rosati im mittelitalienischen Ferrara vorgenommen, berichtete die Mailänder Zeitung „Corriere della Sera“ am Samstag. In den vergangenen zwölf Monaten war das zuvor hauchdünne Haupthaar des Regierungschefs bereits beträchtlich nachgewachsen.

Schaulustige, die am Freitag am Ausgang der Klinik warteten, berichteten, Berlusconi habe weiße Verbände um den Kopf gehabt und sei von seinen Leibwächtern gestützt worden. Der für seine Eitelkeit bekannte Politiker habe schlapp gewirkt und sei umgehend mit einer dunklen Limousine weggefahren worden.

Wie bereits im Sommer 2004 wird sich Berlusconi in seiner Villa auf Sardinien von der Operation erholen, hieß es weiter. Damals sorgte er weltweit für Schlagzeilen, als er sich bei einem Spaziergang mit dem britischen Premierminister Tony Blair an der Costa Smeralda mit einem weißen Piratentuch auf dem Kopf präsentierte. „Er hat die Regionalwahlen und den Kampf um die Steuern verloren, aber dem Alter gibt er sich einfach nicht geschlagen“, kommentierte die Zeitung „La Repubblica“.

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