Gesundheitsbehörde stimmt über umstrittenes Material ab
Silikon darf wieder in Brüste von Amerikanerinnen

Nach mehr als zehn Jahren Verbannung halten Brustimplantate aus Silikon in den USA jetzt vielleicht wieder Einzug in die plastische Chirurgie. Die Verwendung wäre allerdings für Ärzte und Patientinnen an Bedingungen geknüpft.

HB WASHINGTON. Das Einsetzen von Brustimplantaten aus Silikon könnte in den USA bald wieder zugelassen werden. Nach Medienberichten vom Donnerstag stimmten einflussreiche Experten der Gesundheitsbehörde FDA für die Wiederzulassung. Wie die „New York Times“ berichtete, folgt die FDA in der Regel den Empfehlungen des Gremiums.

In den USA waren Silikonkissen nach zahlreichen Beschwerden von Frauen über Gesundheitsprobleme 1992 verbannt worden. Sie durften nur in Sonderfällen, etwa nach einer Amputation eingesetzt werden. Die Experten in dem FDA-Gremium knüpften ihre Zustimmung an Bedingungen. So müssen die Ärzte speziell ausgebildet werden, und die Patientinnen müssen einer regelmäßigen Untersuchung zustimmen.

In Deutschland sind Silikon-Implantate nach Jahren der Kritik wieder gang und gäbe. Die Füllung besteht nicht mehr aus flüssigem Silikon, das möglicherweise auslaufen kann, sondern aus einer Art Silikon-Schwamm.

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