Gesundheitskontrollen werden verschärft
WHO untersucht SARS-Fälle in China

Die Weltgesundheitsorganisation WHO gibt trotz der neuen Fälle der lebensgefährlichen Lungenkrankheit SARS in China noch keine Reisewarnung für die Volksrepublik heraus. Mehr als 700 Menschen stehen in China unter Quarantäne, davon mehr als 600 in Peking.

HB PEKING/GENF. Vier WHO-Teams wurden in der chinesischen Hauptstadt erwartet, unter anderem um der möglichen Ursache der Infektion in einem Labor nachzugehen. Die Experten sollen auch bei der Vorbeugung in Krankenhäusern helfen sowie die Ermittlungen nach der Entdeckung von möglicherweise acht neuen Fällen unterstützen, berichtete die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua unter Hinweis auf die WHO.

WHO-Sprecherin Fadela Chaib sagte in Genf, vor einer Reisewarnung müssten die Untersuchungen der WHO-Experten abgewartet werden. „Wir haben strenge Sicherheitsempfehlungen für Labors gegeben, die in der SARS-Forschung tätig sind“, sagte Chaib. Das WHO-Team solle nun prüfen, ob in Peking dagegen verstoßen wurde. Das Labor sei auch mit der Forschung an einem Impfstoff gegen die Lungenkrankheit befasst gewesen, sagte die Sprecherin.

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