Glatteis, starke Schneefälle und heftige Sturmböen
Wintereinbruch sorgt für Chaos

Sturm und starke Schneefälle haben am Freitag den Wintereinbruch in Deutschland eingeleitet. Heftige Sturmböen störten den Flugverkehr in Frankfurt, Glatteis sorgte für Chaos auf den Autobahnen rund um Dresden und in großen Teilen Hessens. Auch der Bahnverkehr verläuft nicht reibungslos.

HB FRANKFURT/DRESDEN/BERN. Böen mit orkanartigen Spitzen von bis zu 119 Stundenkilometern fegten am Freitag vor allem über den Westen und Süden und richteten zum Teil erhebliche Schäden an. Unzählige Bäume stürzten um und behinderten den Straßen- und Bahnverkehr. Der Wintereinbruch nahm im Norden und Osten seinen Anfang. Der Deutsche Wetterdienst gab Unwetterwarnungen heraus.

Heftige Sturmböen störten auch den Flugbetrieb auf dem Frankfurter Flughafen. Nach Angaben des Flughafens wurden bis zum Abend 110 Flüge gestrichen, weil sichere Starts und Landungen nicht gewährleistet werden konnten. Die Passagiere wurden auf andere Flüge umgebucht. Am Abend normalisierte sich der Betrieb wieder.

In Duisburg wurde der Hauptbahnhof geräumt, nachdem Dachteile von starken Windböen heruntergeweht worden waren. In Hilden löste sich das komplette Dach eines Mehrfamilienhauses und krachte auf einen Supermarkt. In Düren fiel ein Baum auf ein Auto, der Fahrer kam mit dem Schrecken davon.

Auf der 100 Meter hohen Moseltalbrücke bei Winningen in Rheinland-Pfalz kippten zwei Lastwagen um; die Fahrer blieben unverletzt. Die Bundesstraße 255 im Landkreis Altenkirchen musste nach massivem Windbruch voll gesperrt werden. In Mainz fielen die Weihnachtsbäume auf dem Liebfrauenplatz, Domplatz und Vorplatz am Hauptbahnhof um. In allen vom Sturm betroffenen Bundesländern wurden Bäume entwurzelt, Äste abgeknickt und Ziegel von den Dächern gerissen.

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