Glaube an unproblematische Rückkehr
Columbia-Unglück: Nasa beschwichtigte die Crew

Trotz der beim Start beschädigten Hitzekacheln glaubten die sieben verunglückten Astronauten der Raumfähre "Columbia" an eine unproblematische Rückkehr. Denn die Nasa wägte sie in Sicherheit.

HB/dpa WASHINGTON. Die Raumfahrtbehörde Nasa hat die Astronauten der verunglückten Fähre „Columbia“ Tage vor der Katastrophe in falscher Sicherheit gewogen. Der Schaden, der beim Start entstand und inzwischen weitgehend als Ursache des Absturzes feststeht, sei „nicht der Rede wert“, schrieb Flugdirektor Steven Stich der Crew in einer E-Mail. Diese Mail veröffentlichte die „New York Times“ am Dienstag.

Sekunden nach dem Start hatte sich vom Außentank der Rakete, mit der die Fähre ins All befördert wurde, ein Stück Isoliermaterial gelöst und war auf die Unterseite der Fähre geprallt. Dabei wurden wahrscheinlich mehrere Hitzekacheln beschädigt, die die Fähre beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre nicht vor der sengenden Hitze schützen konnten. Die Fähre stürzte am 1. Februar ab. Die sieben Astronauten an Bord kamen uns Leben.

„Experten haben die Fotos ausgewertet und es besteht keine Sorge über Kachelschäden“, schrieb Stich. „Das Phänomen haben wir bei anderen Flügen schon erlebt, und es gibt absolut keinen Grund zur Sorge beim Wiedereintritt.“

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