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Google, Facebook, Twitter: Wie Einbrecher das Internet nutzen

Kriminalität 2.0: Einbrecher spähen über das Internet Opfer aus, Polizei und Privatpersonen wollen Kriminellen so auf die Spur kommen. Laut einer Umfrage macht der Großteil der Einbrecher von Facebook und Co. Gebrauch.

In den USA gab es 2010 tagsüber fast doppelt so viele Einbrüche wie in der Nacht: 20,5 Prozent (nachts), 38,1 Prozent (tagsüber), bei 15,3 Prozent der Fälle ist es unklar. Quelle: dpa
In den USA gab es 2010 tagsüber fast doppelt so viele Einbrüche wie in der Nacht: 20,5 Prozent (nachts), 38,1 Prozent (tagsüber), bei 15,3 Prozent der Fälle ist es unklar. Quelle: dpa

DüsseldorfEs war das, was die meisten befürchtet hatten, die wollten, dass ihr Haus bei Google Street View gepixelt wird: Einbrecher nutzen Google, Facebook, Twitter und Co., um gezielt in fremde Wohnung einzudringen. Das hat eine Umfrage ergeben, die die Finanz-Website Credit Sesame in Auftrag gegeben und die US-Nachrichtenseite Mashable jetzt veröffentlicht hat. Repräsentativ ist sie zwar nicht, wirft allerdings ein Schlaglicht auf den Einbrecher 2.0.

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Insgesamt wurden 50 Ex-Einbrecher in Großbritannien befragt. Fast 80 Prozent von ihnen erklärten, dass sie damals regelmäßig Facebook, Twitter und Foursquare nutzten, um potentielle Ziele auszumachen. Google StreetView nutzten demnach 73 Prozent, um die Nachbarschaft auszuspähen.

Die Möglichkeiten des World Wide Web bieten allerdings auch Möglichkeiten für potentielle Opfer und die Polizei. Ermittlungen, etwa Suchaufrufe nach vermissten Personen, via Facebook sind laut Innenministerium mittlerweile Gang und Gäbe.

Studie So öffnet Facebook Einbrechern Tür und Tor

  • Studie: So öffnet Facebook Einbrechern Tür und Tor
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  • Studie: So öffnet Facebook Einbrechern Tür und Tor
  • Studie: So öffnet Facebook Einbrechern Tür und Tor

Sogar Privatpersonen haben Täter schon über das Netz gefunden: Zuletzt etwa im nordrhein-westfälischen Neuss, als eine 13-Jährige einen Mann über Facebook ausfindig machte, der sie angefahren haben und dann geflüchtet sein soll.

Eine US-Studie, die Mashable aufgreift, gibt außerdem einen Eindruck vom Verhalten der Amerikaner in Sozialen Netzwerken: So teilten etwa 15 Prozent der Amerikaner in Social Networks mit, dass sie ihre Wohnung verlassen haben. 35 Prozent twittern demnach über ihren Standort.

  • 12.12.2011, 16:13 UhrAnonymer Benutzer: ebeneACHT

    Natürlich sind die Gefahren, die von einem unzureichend geschützten Umgang mit privaten Daten - vorallem in sozialen Netzwerken wie Facebook und Twitter - nicht zu unterschätzen, jedoch stützt sich dieser Artikel im ersten Teil auf eine Fehlinterpretation dieser englischen Studie.

    So gaben jene 80% der befragten 50 Ex-Einbrecher nicht an, regelmäßig soziale Netzwerke genutzt zu haben, um potentielle Ziele auszumachen, sondern - und das ist meiner Meinung nach eine gänzlich andere Aussage - dass sie sich vorstellen könnten, das Einbrecher diese Technik heute nutzen.(Nachzulesen auf: http://www.creditsesame.com/blog/social-media-safety-dont-make-it-easy-for-burglars/ )

    Aber auch diese Umfrage sollte man mit Vorsicht genießen, da sie von einem Hersteller für Alarmanlagen in Auftrag gegeben wurde!

    Man sollte sich also klar werden, dass publizierte Meinungen nicht immer der Wahrheit entsprechen müssen und auch vertrauenswürdige Seiten - wie das Handelsblatt - nicht jeden Sachverhalt richtig erfassen können. Also Vorsicht bei der Meinungsbildung!

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