Grand Prix: Die No Angels wollen für Deutschland singen

Grand Prix
Die No Angels wollen für Deutschland singen

Die Girl-Band will am 6. März den Vorentscheid für den Eurovision Song Contest gewinnen – und Deutschland beim Finale in Belgrad vertreten. Nach ihrem erfolgreichen Comeback vor einem Jahr gehen die No Angels jetzt als prominenteste Anwärter auf den Sieg ins Rennen.

HB-HAMBURG. Die Popband tritt am 6. März beim Grand Prix Vorentscheid an. Die vier Sängerinnen müssen sich gegen vier Konkurrenten behaupten, wie der federführende Norddeutsche Rundfunk (NDR) am Donnerstag in Hamburg mitteilte. Die Bands Cinema Bizarre und Marquess kämpfen ebenso um das Ticket für das internationale Finale wie Popmusiker Tommy Reeve und Musicalsängerin Carolin Fortenbacher.

Der Sieger vertritt Deutschland beim Eurovision Song Contest am 24. Mai in Belgrad (Serbien). 2007 hatte der deutsche Kandidat Roger Cicero den 19. Platz belegt, den Sieg holte die serbische Interpretin Marija Serifovic. Den Gewinner des deutschen Wettbewerbs küren die Zuschauer der ARD-Live-Show wieder per Telefon und SMS, die Moderation übernimmt erneut Comedian und Grand-Prix-Experte Thomas Hermanns.

Die No Angels, vor einem Jahr mit einem erfolgreichen Comeback in die Charts und Konzerthallen zurückgekehrt, gehen als prominenteste Anwärter auf den Sieg ins Rennen. Lucy, Sandy, Nadja und Jessica hatten im Jahr 2000 – damals noch mit Vanessa – die erste Staffel der TV-Castingshow „Popstars“ gewonnen.

Mehrere Nummer-Eins-Hits und Millionen-Plattenverkäufe bis zur Pause im Jahr 2003 folgten. In die Charts haben es auch die fünf Jungs von Cinema Bizarre vor wenigen Monaten mit „Lovesongs“ erstmals geschafft – eine Teenie-Band die schon wegen ihres an Manga-Figuren erinnernden Outfits oft mit Tokio Hotel verglichen wird. Auch dem Quartett Marquess gelang im Sommer mit dem Song „Vayamos Compañeros“ der Sprung in die Hitparaden. Frontsänger Sascha Pierro war bereits beim Vorentscheid 2003 dabei.

Die auch im europäischen Ausland erfolgreichen Marquess sorgen dafür, dass bei der deutschen Qualifikation nun auch spanisch gesungen wird. Die No Angels, Cinema Bizarre und Solokünstler Tommy Reeve, der mit seiner Ballade „I'm Sorry“ im vergangenen Jahr als Newcomer auf sich aufmerksam machte, setzen dagegen auf englischsprachige Titel.

Lediglich Musicalsängerin Fortenbacher will mit einem deutschsprachigen Lied gewinnen. Die in Hamburg geborene Tänzerin und Sängerin steht seit mehr als 20 Jahren auf der Bühne und wirkte in mehreren Musicalproduktionen mit. Zu ihrer bekanntesten Rolle gehört die Donna im Erfolgsstück „Mamma Mia!“. In dem Abba-Musical war sie bis 2007 fünf Jahre lang im Hamburger Operettenhaus zu sehen.

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