Grand-Prix-Finale in Athen
Verschärfte Sicherheitsmaßnahmen vor Eurovision Song Contest

Die griechische Polizei erhöht vier Tage vor dem Finale des Eurovision Song Contests ihre Sicherheitsmaßnahmen. Die deutsche Gruppe Texas Lightning fiebert derweil ihrem Auftritt entgegen. Ihr Beitrag gilt unter Experten als Geheimfavorit.

HB ATHEN. Vier Tage vor dem Finale des Eurovision Song Contests sind am Dienstag in der griechischen Hauptstadt Athen die Sicherheitsmaßnahmen verschärft worden. Es werde nach dem Sicherheitsmuster der Olympischen Spiele 2004 gearbeitet, hieß es aus Kreisen der Athener Polizeidirektion.

Rund 600 Polizisten haben bereits seit Tagen die 14 000 Zuschauer fassende Basketballhalle im Olympia-Sportkomplex OAKA abgeriegelt. Das Zentrum Athens wurde mit zusätzlichen Beamten verstärkt.

Insgesamt sind 3000 Polizisten im Einsatz. Die Künstler werden von Polizeiwagen begleitet, Besucher des Contests schärfsten Kontrollen unterzogen. Nach Medienberichten sind rund 20 000 Gäste in der Stadt eingetroffen. Die Veranstalter hatten mit rund 4000 gerechnet. Nach der ersten Probe zeigte sich die deutsche Gruppe Texas Lightning zuversichtlich: „Wir sind sehr zufrieden. Alles lief gut, und die Kooperation mit den Produzenten und Technikern war super“, sagte Sängerin Jane Comerford. Der deutsche Beitrag „No No Never“ gelte unter Experten als einer der Geheimfavoriten, schrieben nationale Medien.

Gespannt blicken auch die Griechen auf den Contest. Ihre Vertreterin, Superstar Anna Vissi (47), ließ sich in Paris ein rund 20 000 Euro teures Kleid von Jean Paul Gautier für das Finale schneidern, berichtete die Athener Boulevardpresse. Das Land hofft auf einen zweiten Sieg in Folge mit dem Lied „Everything“. Insgesamt nehmen 37 Länder an dem Wettbewerb teil. 14 Länder - darunter Deutschland und die Schweiz - sind direkt für das Finale am Samstag qualifiziert. Weitere zehn Finalisten sollen an diesem Donnerstag im Halbfinale ermittelt werden.

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