„Grande Dame“ der Latin-Musik
New York nimmt Abschied von „Salsa-Königin"

Zehntausende Menschen haben am Montag in New York Abschied von der verstorbenen „Königin des Salsa“, Celia Cruz, genommen.

Reuters NEW YORK. In langen Schlangen warteten die Menschen in Manhattan zum Teil schon in der Nacht, um später am bronze-farbenen Sarg der am Mittwoch gestorbenen Musikerin vorbeigehen zu können und ihr so die letzte Ehre zu erweisen. „Sie war eine wundervolle Frau“, sagte eine der Wartenden. „Sie war eine sehr friedliche Dame, sehr warmherzig.“ Die wegen ihrer leidenschaftlichen Stimme bekannte Cruz war im Alter von 77 Jahren in ihrem Haus in Fort Lee im Bundesstaat New Jersey gestorben.

Die in Kuba geborene Cruz lag aufgebahrt unter einer kubanischen Flagge, umgeben von unzähligen Lilien, Rosen und Orchideen. Während die Fans am Sarg ihres Idols vorbeizogen, wurde Salsa-Musik gespielt.

Cruz wurde als „Grande Dame“ der Latin-Musik bezeichnet, veröffentlichte mehr als 70 Alben und gewann mehrere Grammy-Auszeichnungen. Für Exilkubaner galt sie als ein Symbol der Opposition gegen die kubanische Führung unter Staatschef Fidel Castro. Die Sängerin hatte Kuba 1960 bereits als Star verlassen. Ihre Beerdigung ist für Dienstag geplant.

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