Grippewelle: Deutschland niest und hustet

Grippewelle
Deutschland niest und hustet

Die jährliche Grippewelle hat ganz Deutschland erfasst und beim allgemeinen Niesen, Husten und Leiden ist keine Besserung in Sicht. Doch nicht alle Bundesländer sind gleich stark betroffen, in einigen Ländern hat das Virus besonders heftig zugeschlagen.

HB BERLIN. In den nächsten Wochen müsse mit einer weiteren Zunahme gerechnet werden, auch in anderen europäischen Ländern steige die Anzahl der Influenza-Erkrankungen, teilte die Arbeitsgemeinschaft Influenza (AGI) am Robert Koch-Institut in Berlin am Donnerstag mit. Besonders stark betroffen seien derzeit Baden-Würtemberg, Bayern, Hessen, Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein. In Mecklenburg-Vorpommern und Rheinland-Pfalz verlaufe die Grippewelle dagegen bisher eher moderat. Anzeichen einer Grippe sind plötzliches Fieber, Kopf- und Muskelschmerzen sowie ein trockener Hals.

In diesem Jahr war bereits Ende Januar ein Anstieg der Influenzaviren in Griechenland und Schottland festgestellt worden. Damit begann die Saison früher als im Vorjahr. Die diesjährige Grippe wird meist durch das Influenza-A-Virus vom Subtyp H3 ausgelöst. Dieses ist laut AGI gefährlicher als das Influenza-B-Virus, das im vergangenen Jahr maßgeblich die Grippewelle bestimmte. Influenza A habe eine deutlich höhere Rate von Sterbefällen als Influenza B.

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