Großbrand auf See
Frachtschiff vor Kroatien in Flammen

Ein türkischer Fracht mit 200 Lastwagen an Bord ist vor der kroatischen Küste in Brand geraten. Das Schiff hat noch 850 Tonnen Treibstoff geladen. Falls die Ladung ins Wasser gelangt, droht eine Umweltkatastrophe in der Urlaubsregion.

HB ZAGREB. Fünf niederländische Feuerwehrexperten haben am Mittwoch den Kampf gegen den Großbrand auf einem türkischen Frachter in der Adria aufgenommen. Die Feuerwehrleute seien per Hubschrauber vom kroatischen Festland eingeflogen worden, berichtete das kroatische Fernsehen. Alle 22 Besatzungsmitglieder und neun Passagiere des Frachters waren unverletzt in Sicherheit gebracht worden.

Die 193 Meter lange „UMD Adriatic“ sollte 200 Lastwagen von Istanbul nach Triest transportieren. Es hat aber außerdem 850 Tonnen Treibstoff, elf Tonnen Ölprodukte und zwei Tonnen Streichhölzer geladen.

Zunächst war befürchtet worden, dass es auf die Badestrände zutreiben könnte. Gegen Abend schätzten die Behörden diese Möglichkeit aber als eher gering ein. Ein starker Wind treibe das führerlose Schiff inzwischen aufs Meer hinaus. Falls die Ladung ins Wasser gelange, sei jedoch eine Katastrophe für die Umwelt zu erwarten, hieß es. Das brennende Schiff wurde deshalb mit fast zwei Kilometern Schutzbojen umgeben.

Das Feuer war in den Morgenstunden ausgebrochen, als der Frachter etwa 15 Seemeilen von der Adriastadt Rovinj entfernt war. Trotz des Einsatzes von Löschflugzeugen und Feuerwehrbooten konnte der Brand zunächst nicht eingedämmt werden.

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