Großbrand in Berlin: Rauchsäule am Flughafen Tegel

Großbrand in BerlinRauchsäule am Flughafen Tegel

Der Brand in einer Lagerhalle hat zu einem Großeinsatz der Feuerwehr geführt. Flugzeuge vom und zum Flughafen Tegel mussten durch Rauchschwaden fliegen. Ausgefallen sind allerdings keine Flüge.
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BerlinMit einem Großaufgebot löscht die Feuerwehr seit dem frühen Morgen im Berliner Ortsteil Siemensstadt in Berlin-Spandau ein riesiges Feuer in einer Lagerhalle. Die 24.000 Quadratmeter große Halle nahe dem Flughafen Tegel brannte in ganzer Ausdehnung. Aufgrund der starken Hitze ist das Dach der Halle komplett eingestürzt.

Bis zum Mittag hatten die Einsatzkräfte die Flammen von den Dächern umliegender Gebäude und einem Rollfeld-Löschfahrzeug des Airport Tegels gelöscht. Seit dem Mittag sind Feuerwehrleute nun auch in die Ruine vorgedrungen und versuchen den Brandherd in der Mitte der Halle zu löschen. Dafür wird Löschwasser und Schaumstoffkonzentrat benutzt.

Es handele sich um die Halle eines Exporthändlers für Lkw und Autos, auch Teppiche sollen dort gelagert sein. Vor der Halle sammelten sich am Vormittag besorgte Auto- und Ersatzteilhändler, die ihre Ware dort eingelagert hatten. Die Stimmung war gereizt, mehrere Männer stritten laut auf der Straße. „Der Schaden ist immens“, sagte einer von ihnen dem Tagesspiegel. Dem Vernehmen nach seien mehrere Händler nicht gegen einen solchen Schaden versichert.

Die Flammen schlugen am Morgen bis zu 20 Meter hoch. Die riesige Rauchsäule, die aus der Halle an der Gartenfelder Straße drang, war in großen Teilen der Stadt zu sehen, den Qualm konnte man bis nach Brandenburg riechen. „Uns haben Bewohner nahe Kremmen angerufen, warum es so sehr nach verbranntem Plastik stinkt“, sagte ein Feuerwehrsprecher.

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Rauchsäule am Flughafen Tegel

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Flugverkehr nicht beeinträchtigt

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