Gül bricht heiliges Fasten
Verhängnisvoller Griff zum Wasserglas

Der türkische Staatspräsident Gül hat mit einem Griff zum Wasserglas versehentlich das Fasten im Ramadan gebrochen. Der islamisch-konservative Politiker gilt vielen Oppositionellen als Symbol der schleichenden Islamisierung der laizistischen Türkei.

dpa INSTANBUL. Schon nach dem ersten Schluck habe er den Fehler aber erschrocken bemerkt. „Warum warnen sie mich nicht? Warum stellen sie dieses Wasser hin?“, zitierte die Tageszeitung „Radikal“ am Freitag den vorwurfsvollen Präsidenten, der von Teilen der türkischen Opposition einer schleichenden Islamisierung des Landes verdächtigt wird. Der islamische Reiligionsgelehrte Süleyman Ates erteilte Gül unterdessen Absolution. Wer im Fastenmonat aus Versehen esse oder trinke, der verstoße nicht gegen die religiösen Gesetze.

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