H5N1
Vogelgrippe in Rumänien breitet sich aus

Die Vogelgrippe breitet sich in Rumänien immer weiter aus. Die Zahl der Ortschaften, in denen das auch für den Menschen gefährliche Virus H5N1 bestätigt wurde, hat sich auf 34 erhöht, in weiteren 24 Orten herrscht Verdacht auf Vogelgrippe.

HB BUKAREST. Die Notschlachtungen von Geflügel und Desinfektionsmaßnahmen seien inzwischen in 21 Ortschaften abgeschlossen, hieß es.

Die Seuche war am Sonntag auch bei Hühnern in einem Randviertel der Hauptstadt Bukarest bestätigt worden. Ein mehrere Straßenzüge großes Areal wurde unter Quarantäne gestellt, rund 300 Menschen dürfen das Viertel nicht verlassen. Ein zweiter Verdachtsfall in einem anderem Bukarester Viertel war, anders als die rumänischen Medien am Vortag berichtet hatten, bis Montagnachmittag vorerst nicht bestätigt. Beim Nachweis des Virus H5N1 müssten dort nach Angaben der Behörden rund 13 000 Menschen unter Quarantäne gestellt werden. Die Seuche war vor elf Tagen in zwei großen Geflügelbetrieben im siebenbürgischen Ort Codlea nahe der Kreisstadt Brasov ausgebrochen. Nach Angaben des Landwirtschaftsministeriums hat sich die Seuche vor allem deshalb weiter ausgebreitet, weil lebendes Geflügel aus Codlea unkontrolliert verkauft wurde. 19 der 34 bestätigten H5N1-Herde liegen im Kreis Brasov. Weitere Seuchenherde befinden sich in neun Verwaltungskreisen unter anderem in der Karpatenknie-Region Vrancea, in den südlichen Vorkarpaten bei Valcea und Prahova, in den mittelrumänischen Kreisen Sibiu und Covasna sowie in den östlichen Regionen Buzau, Bacau und Neamt.

Seit Ausbruch der Vogelgrippe im Oktober 2005 hat Rumänien nunmehr insgesamt 87 Infektionsherde gemeldet. Davon galten bis zum 21. April 53 für beseitigt, nachdem dort alles Geflügel getötet worden war.

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