Dass Uli Hoeneß völlig unvorbereitet in eine Selbstanzeige stolperte, wurde ihm zum Verhängnis. Wenn die Revision nicht fruchtet, muss er für viele Monate ins Gefängnis – und zwar nicht sofort als Freigänger.

Kommentare

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  • Heini1946
    Hoeness hat aus nachweislich geliehenen 5 Mio. in der Spitze 150 Mio. gemacht und dann alles wieder verloren. Übrig geblieben ist nur die Steuerschuld. Er hätte bei der Gewinnrealisierung sofort eine Steuerrückstellung bilden müssen, und mit diesem Geld nicht zocken dürfen.

    Eine genaue Überprüfung könnte ergeben, dass für einige Beträge die Strafverjährung eingetreten ist, teilweise womöglch die Festsetzungsverjährung.

    Hätte er die Nerven behalten, hätte er gar nichts zahlen müssen, denn der Richter merkte an, dass es sehr schwer geworden wäre ohne Hilfe die genauen Zahlen zu ermitteln.

    Also kein BlaBla, man hätte mit dem Geld auch keine Kindergärten finanzieren können, weil keins mehr da ist. Nehmen Sie einfach 10000 USD und wenn Sie ein gutes Händchen haben und während der Banken-/Ukrainekrise die richtigen Entscheidungen fällen, dann müssten 250.000 Endvermögen in diesem Jahr kein Problem darstellen. Bei einem Hebel von 100 können sie mit 10.000 USD eine Million USD bewegen. Nach 6 bis 7 Verdoppelungen sind sie am Ziel.

  • Man hat auffällig schnell geurteilt. Wenn ich Richter gewesen wäre, hätte ich mit einem Urteil gewartet bis die Steuerbehörde einen abschließenden Betrag stichfest ermittelt hätte. Wie man sieht, ist das Strafmaß ja auch abhängig von der hinterzogenen Steuern. Die unter-schiedlichen Beträge wurden ja herumgereicht und mit 27 Mio muss auch längst nicht Schluss sein. Es könnte aber auch am Ende deutlich weniger herauskommen, was sich ja zu Gunsten des Angeklagten auswirken könnte. Der Beklagte hat sich auch nicht dazu erklären müssen, woher er die Mittel zu seinen Spekulationen hatte. Jeder der ein Haus bar bezahlt, kriegt aber von seinem FA solche Fragen gestellt. In der Liga geht es um das große Geld
    und zwar in allen Ebenen. Die weltweiten Wetten können sogar das Volumen des Kerngeschäfts toppen. Auch hier wurde massiv manipuliert. Handgelder für die Spieler,
    alles sauber versteuert? Wer es glaubt, wird selig. Eine vollumfängliche Aufklärung könnte noch deutlich mehr Staub aufwirbeln. Am Ende käme eine illustre Gesellschaft in den Strafvollzug und Millionen Fans würden sehen das die ganze Fußballgeschichte an ihrer Zahlungswilligkeit gegen die Langweile aufgehängt ist. Der Fußball wird aber genauso wenig untergehen wie die KK nach ihren Verfehlungen. Das hat einen einfachen Grund:
    Die Dummen sterben nicht aus. Fußball beschäftigt viele Menschen und einige können dabei richtig absahnen.Dieses Geschäft ist wichtiger als letzte Gerechtigkeit in diesem Verfahren. Das wusste auch der Richter und man hat ihm das ganz sicher auch zu verstehen gegeben.
    Hoeneß wurde ans Kreuz genagelt und hat mit seinem Schweigen die Sünden dieser Branche auf sich genommen. Der Ball ist rund und immer interessanter als Euro, EU,
    ESM usw. Damit ist er staatstragend, obwohl nicht im Grundgesetz erwähnt. Wo kämen wir hin, wenn die Leute sich um ihre Interessen kümmern würden und danach erst dem Sport. Unmöglich, der Sport hätte da ja gar keinen Platz mehr.

  • gerade auf Sport 1 gelesen...

    Ex-Fußballer für neun Jahre in Haft

    Die ehemaligen Profifußballer Jesus Emilio Diez de Mier und Predrag Stankovic sind wegen Drogenschmuggels zu jeweils neun Jahren Haft verurteilt worden.

    Das berichten mehrere spanischen Medien am Donnerstag.

    Demnach sah es der Nationale Gerichtshof in Madrid als erwiesen an, dass de Mier und Stankovic gemeinsam mit zwei Spielervermittlern 950 Kilo Kokain im Wert von 32 Millionen Euro nach Spanien schmuggeln wollten.

    Soviel zum Thema Deutsche Justiz und Verhältnismäßigkeit... 3,5 Jahre für 30 Mio. oder 9 Jahre für SChmuggel von ner Tonne Koks die Tausende von Leben zerstört im Wert von 30 Mio.

    Und das die Politiker "hochzufrieden" mit dem Urteil sind ist die absolut größte Frechheit...dieses verlogene Pack gehört dann grds. lebenslang in den Knast.

  • Ich denke hier geht es noch um etwas mehr als den Herr Hoeness.
    Vielleicht um seine Nachfolge oder oder oder.

    Dieser Mann ist immerhin Manager wieso hat er nicht ein
    Unternehmen oder eine Stiftung in der Schweiz angemeldet?

    Genau wie alle anderen reichen Leute das auch machen.

    Das er für fast eine halbe Milliarde Euro als Kapitalanlage gar keine
    Steuern auf die Erträge bezahlt hat ist natürlich heftig.

    Hätte er wenigstens ein paar Mio. dafür gezahlt wäre das jetzt
    nicht ganz so dramatisch.
    Denn vielleicht hat man sich einfach etwas verrechnet dabei.
    So war es vorsätzliche Hinterziehung bei einem Mann der eine heilige
    Kuh des Landes, nähmlich den Fussball, repräsentiert.

    Kein Wunder das der Staat diesen Skandal schnell wieder aus den
    Medien raushaben will. War ja auch ein Turboverfahren gewesen
    das hier durch geführt wurde. So schnell mahlen die Mühlen der
    judikativen Gewalt in der BRD normalerweise nicht wenn es um solche
    Beträge geht.

    Nächstes Jahr wird der Mann für mindestens ein Jahr im Knast sitzen
    dafür. Ich würde empfehlen noch so um die -100 Mio. im Laufe eines
    Jahres abzuführen.

  • Es hat mich nicht gewundert, das sein Anwalt Revision einlegen wird. Warum? Ganz einfach: In unserem Lande kräht in drei Wochen kein Hahn mehr danach. Andere Probleme, möglicherweise die Krim, werden uns beschäftigen. Dann kann man den hier ausgehandelten Deal und mehr war es von Anfang an aus meiner Sicht nicht, ruhigen Gewissens zu Ende bringen. Eine Randnotiz irgend wo in der Klatsch-Presse und UH erfreut sich seiner Freiheit.

    Das er eine horrende Summe nachzahlen muss? Glaubt wer? Es gab schon in der Vergangenheit genug Steuererlasse. Da wird dann auf arm gemacht und das Finanzamt begnügt sich mit einem Bruchteil.

    Hört Hört und harret der Dinge, die da kommen werden!

  • Sein größter Fehler war die Selbstanzeige.
    Er hat das Spiel der staatlich gesteuerten Medien nicht begriffen und ist voll reingefallen.
    Er hätte sein Vermögen und sich selbst in die Schweiz bringen sollen und von da aus sein Geld an den deutschen Bürger ( Institutionen die dem Bürger wirklich nützen) verteilen sollen.
    Denn in der Schweiz ist er der schweizer Steuer unterlegen!
    Also Steuern hat er bezahlt, nur nicht in D.
    Nun holt sich alles die deutsche Politik mit ihren Freundeskreisen ab. Das Geld wird dann zur Rettung irgendwelcher ganz wichtigen Systeme in fremden Staaten eingesetzt oder zur Rettung der Bankster mit ihren Freundeskreisen!
    Aber er glaubte es ist wie im Fussball und nicht begriffen wie der deutsche Staat mit dem Steuerbürgern spielt!

  • Zitat : Wenn die Revision nicht fruchtet, muss er für viele Monate ins Gefängnis

    - die wird aber fruchten......das ist alles ein abgekartetes Spiel !

    Nach der Revision und Neuauflage des Prozesses bleiben vielleicht nach einer Prozessdauer von etwa 2 Jahren und den heute benannten 3,5 Jahren nur noch 1, 5 Jahre übrig !
    Dann berücksichtigt man noch die lange Prozessdauer, bewerten die Wohltaten und Verdienste beim FC Bayern neu und schon stellt man fest, dass Hoeness haftunfähig ist......aus gesundheitlichen Gründen !

    Man isoliert ihn in einer Reha-Klinik und läßt ihn wegen guter Führung nach einem halben Jahr frei !

    So geht JUSTIZ in Deutschland heute ! Der Prozess samt der Strafe sind eine Farce !

    Er hätte niemals unter 8 Jahren bekommen dürfen !

    Skandal im Sperrbezirk,

    Skandaaaaaaaa......aaaaaal................um Hoeness !

    .

  • Der Skandal liegt ganz woanders, aber der deutsche Michel, von den staatlichen Medien geschickt manipuliert, ist schon nicht mehr fähig klar zu denken, denn dafür hat er Frau Merkel, als alternativlose Politikerin.
    Herr Höneß hat für seine Einkünfte in der Schweiz Steuern bezahlt, in der Schweiz. Da wird der Gewinn nach schweizer Recht besteuert.
    Herr Höneß hat von seinem versteuerten Geld in D gutes getan in D, was man bei vielen Bankstern, Politikern u.s.w. vermisst.
    An Herrn Höneß wurde ein politisches Exempel ausgeführt.
    Leistung darf sich nicht lohnen!
    Der deutsche Fiskus soll sich die gezahlten Steuern aus der Schweiz holen, denn die haben sie.
    Aber die deutsche Kavallarie ist gar nicht vorhanden.
    Der Sager von damals in der Versenkung verschwunden!

  • Ich finde, der Richter hat ein relativ faires Urteil gesprochen, denn die Selbstanzeige war in dem Moment gescheitert, in dem aus 3 Mio 27 Mio. wurden.

    Anderseits wird H. Hoeneß an der Geldzahlung schwer zu knabbern haben, denn die Gewinne sind scheinbar größtenteils verzockt und zu den 27 Mio. kommen noch Hinterziehungszinsen hinzu. Wenn man die von 2008 aus rechnet ergeben sich 75 Monate, was 75% entspricht >>> 27 + 19 = 46 Mio. Dazu muss er noch mindestens 14 Monate Vollzeit, 14 Monate im offenen Vollzug ins Gefängnis, wenn ihm der FC Bayern oder sein Sohn eine Resozialisierungsgelegenheit anbieten. Die dann noch verbleibenden 14 Montate können auf Bewährung ausgesetzt werden.

    Ich, an seiner Stelle würde das Urteil annehmen, denn ich schätze die Chance einer ERleichterung als sehr gering an, anderseits kann der BGH zu einer verschärften Bewertung kommen.

    Im Kollegium habe ich eine Flasche Sekt gewettet, dass es keinen Promibonus geben wird und Uli ins Gefängnis muss. Diesen werden wir bei Gelegenheit leeren.

  • Deutschland ist eine Steueroase. Aber nicht für die, die arbeiten.

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