Haiti
Experten fürchten Übergreifen der Cholera auf USA

Die Cholera-Epidemie auf Haiti wird zusehends schlimmer. Mittlerweile sind mehr als 800 Tote zu beklagen, Experten befürchten gar, dass sich die Krankheit in die Nachbarländer oder die USA ausbreitet. Die Furcht vor der Krankheit trägt bisweilen bizarre Blüten.
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HB PORT-AU-PRINCE. Gut drei Wochen nach Ausbruch der Cholera-Epidemie in Haiti hat sich die Zahl der Toten nach Erkenntnissen von US-Experten auf 800 erhöht. "Die Lage hier wird jeden Tag schlimmer", sagte eine Mitarbeiterin der US-Gesundheitsbehörde CDC am Donnerstag.

Die haitianischen Behörden registrierten nach eigenen Angaben bis Dienstag 11 125 Fälle, die aus Krankenhäusern gemeldet wurden. Lediglich zehn Menschen starben bislang an der Durchfallerkrankung in der Hauptstadt Port-au-Prince. Die US-Behörden befürchten inzwischen ein Übergreifen der Krankheit auf Nachbarländer wie die USA. Haiti kämpft seit Monaten mit den Auswirkungen eines Erdbebens mit geschätzten 250 000 Toten.

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