Hamburg erst auf Rang neun
Asiens Mega-Häfen laufen Europa den Rang ab

Die Globalisierung und der zunehmende Welthandel lassen in Asien neue Mega-Häfen entstehen.

HB WIESBADEN. Nach einer am Dienstag in Wiesbaden veröffentlichten Übersicht des Statistischen Bundesamtes führen sechs asiatische Standorte die Rangliste der weltgrößten Containerhäfen an.

An der Spitze liegt Hongkong mit einem Umschlag von 22 Millionen Standardcontainern (TEU), gefolgt von Singapur mit 21,3 Millionen. Erst auf Rang sieben folgt mit Rotterdam (8,3 Millionen) ein nicht-asiatischer Hafen. Der größte deutsche Hafen Hamburg liegt mit sieben Millionen TEU auf Rang neun.

Hongkong und Singapur sind bereits seit vielen Jahren die größten Containerhäfen der Welt, doch die chinesischen Häfen Schanghai (14,6 Millionen TEU) und Shenzhen (13,7 Millionen TEU), die heute die Ränge drei und vier belegen, gehörten 1995 noch gar nicht in die Liste der Top Ten. In dem zügigen Wachstum dieser Standorte spiegelt sich die wachsende Bedeutung der chinesischen Volkswirtschaft als Fabrik- Standort für die ganze Welt. Die in China produzierten Güter werden überwiegend per Schiff nach Europa, Amerika und Japan transportiert.

Unter deutschen Häfen spielt außer Hamburg nur noch Bremerhaven mit 3,5 Millionen Containern in der Weltliga mit. In Hamburg legte 2004 der Containerumschlag um 14,3 Prozent zu, in Bremen um 10,8 Prozent. Mit weitem Abstand folgen Lübeck mit 111 000 TEU, der größte deutsche Binnenhafen Duisburg mit 45 000 und Wilhelmshaven mit 43 000 TEU.

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