Handelsblatt-Preis geht an Ingo Börchers, Michael Krebs und Hagen Rether
Kabarett-Förderpreis "Sprungbrett 2005" verliehen

Sie sind wortgewandt, hintersinnig und bitterböse - Ingo Börchers, Michael Krebs und Hagen Rether, die diesjährigen Preisträger des Kabarett-Förderpreises "Sprungbrett 2005".

HB DÜSSELDORF. Im Düsseldorfer Kom(m)ödchen zeichnete das Handelsblatt am 19. April bereits zum sechsten Mal drei Nachwuchskünstler aus. Mit der Auszeichnung, die mit jeweils 2 500 Euro dotiert ist, will Deutschlands führende Wirtschafts- und Finanzzeitung Nachwuchstalente beim Aufbau ihrer Karriere unterstützen und ihre Arbeit mehr in den Blickpunkt der Öffentlichkeit rücken.

"Auch in diesem Jahr haben wir wieder herausragende Talente gefunden, die ihr Publikum mit ungewöhnlichen Programmen auf hohem Niveau überzeugen", sagt Andreas Arntzen, Geschäftsführer der Handelsblatt GmbH. "Die Verleihung des Kabarett-Preises ist fester Bestandteil unseres großen Engagements im Bereich Kultur und Kunst, das wir auch zukünftig noch weiter ausbauen werden."

Die Jury, angeführt von Theaterleiter Kay S. Lorentz, hat die Preisträger aus einer Reihe von Nachwuchskabarettisten ausgewählt und ehrt mit dem Förderpreis drei Künstler, die ihr Handwerk auf unterschiedlichste Weise repräsentieren.

In seinem dritten Soloprogramm "Das Blaue vom Himmel" unternimmt der Bielefelder Kabarettist Ingo Börchers eine satirische Reise durch Zeit und Raum - durch unendliche Weiten und maßlose Beschränktheit. Börchers seziert Plattitüden, bis ihre Sinnlosigkeit entlarvt ist. Sein Programm ist Ausdruck des Misstrauens gegenüber allem, was die meisten als Realität akzeptiert haben.

Michael Krebs ist Fan des französischen Klaviervirtuosen Richard Clayderman. Was der Comedy-Pianist seinem Idol zu verdanken hat, präsentiert er in seinem Debüt­programm "Vom Wunderkind zum Spätentwickler". Krebs singt freche Lieder und erzählt mit Wortwitz gespickte Geschichten über Clayderman, die Liebe und den skurrilen Alltag. Der Pianist und Kabarettist Hagen Rether, 1969 in Bukarest geboren, zeigt in seinem Soloprogramm "Liebe", was gut und weh tut. Der Mann am Klavier leidet in unter­schiedlichen Rollen - am bürgerlichen Leben und an den weltpolitischen Zuständen. Dabei macht er sich Luft in Wortkaskaden, die er virtuos mit Jazz untermalt.

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