Handgranate explodiert
18 Verletzte bei Explosion auf Prager Wenzelsplatz

Im Zentrum der tschechischen Hauptstadt Prag sind am Sonntag bei einem Handgranatenanschlag auf ein privates Spielcasino 18 Menschen verletzt worden. Unter ihnen befinden sich auch Toursiten aus Großbritannien, Irland und den USA.

HB BERLIN. Deutsche wurden nach ersten Informationen der Polizei nicht verletzt. Nach Angaben eines Behördensprechers befand sich keines der Opfer in Lebensgefahr.

Entgegen ersten Vermutungen soll es sich nicht um einen Terroranschlag sondern um einen Anschlag im Milieu krimmineller Banden handeln. Der tschechische Ministerpräsident Stanislav Gross schloss einen terroristischen Hintergrund aus. Es gehe vermutlich um eine Abrechnung zwischen rivalisierenden Banden im Untergrund, sagte der Sozialdemokrat kurz nach der Explosion bei einer Besichtigung des Tatorts: „Wir haben eine gute Chance, den Täter ausfindig zu machen.“ Augenzeugen sprachen von einer Granate, die unter ein Auto geworfen worden sei. Das Auto gehöre zum Umkreis des Spielsalons.

Da die Geschäfte der Prager Innenstadt täglich geöffnet sind, halten sich normalerweise auch sonntags zahlreiche Menschen im Zentrum auf. Die meisten davon sind Touristen, darunter gewöhnlich auch viele Deutsche.

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