Hauptbahnhof Mannheim
Aufräumen nach dem Zugunglück

Nach dem Unfall zwischen einem Güterzug und einen Eurocity in Mannheim beginnen die Aufräumarbeiten, noch am Sonntag soll die Strecke freigeräumt sein. Unklar ist immer noch, wie es zu dem Unglück kommen konnte.
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MannheimNach dem Zugunglück mit Dutzenden Verletzten will die Bahn die Strecke am Mannheimer Hauptbahnhof noch am Sonntag wieder freigeräumt haben. Von 13.00 Uhr an soll der Abtransport der Güterzuglok, eines entgleisten, aber stehenden Waggons des Eurocitys sowie der beiden umgekippten Wagen vorbereitet werden, sagte ein Sprecher des Unternehmens. Später sollen Kräne die Waggons auf die Gleise hieven.

Der Güterzug war am Freitagabend gegen einen Eurocity mit 250 Passagieren gefahren. 110 davon saßen in zwei Waggons, die bei dem Unfall umkippten. 35 Menschen wurden verletzt, 4 von ihnen schwer. Die Ursache war auch am Sonntagmorgen noch unklar.

Gegen 18.30 Uhr gaben die Ermittler am Samstag die Unfallstelle für das Unternehmen frei. Gut viereinhalb Stunden später trafen die beiden Bergekräne ein. Schon in der Nacht wurden die Lok des Eurocitys und die transportierfähigen Waggons beider Züge weggezogen. Auch die herabgefallenen Container des Güterzugs seien weggeräumt worden, sagte der Bahn-Sprecher. Rund 40 Menschen waren im Einsatz.

Eigentlich hatten die Güterwaggons und die Lok in die Gleise gesetzt, mit den Containern beladen und auf ein Abstellgleis gezogen werden sollen. Weil die Verankerung aber zu sehr beschädigt war, mussten die Arbeiter die Container mit Lastwagen abtransportieren.

Parallel arbeiten die Ermittler mit Hochdruck an der Klärung der Unfallursache. Spezialisten unter anderem der Bundespolizei und der Unfalluntersuchungsstelle des Bundes hatten die Unfallstelle untersucht. Das niederländische Unternehmen ERS Railways wollte ebenfalls Fachleute nach Mannheim schicken.

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