Havarie im Rhein
Kranschiffe und Tauchglockenschiff im Einsatz

Nach dem Containerschiff-Unfall auf dem Rhein bei Köln sollen die Bergungsarbeiten am Dienstagmorgen gegen neun Uhr fortgesetzt werden. Um die verbleibenden zwei von drei gesunkenen Gefahrgut-Containern zu bergen, wurde schweres Gerät herangeschafft.

HB KÖLN. Die beiden von der Feuerwehr gesicherten Gefahrgutcontainer sollen am Vormittag aus dem Wasser geholt werden. Das teilte die Wasserschutzpolizei Duisburg mit. Dazu werden zwei Kranschiffe und ein Tauchglockenschiff eingesetzt. Am Montag war der erste von insgesamt drei Gefahrgut-Containern geborgen worden. Insgesamt hatte der Frachter „Excelsior“ bei der Havarie am Sonntag 31 Container verloren.

Die Behälter konnten bis zum Montagnachmittag alle geortet werden. 14 der Container waren in der Fahrrinne gesunken, die übrigen befanden sich in Ufernähe. Auf Höhe der Unfallstelle bleibt Deutschlands meistbefahrene Wasserstraße voraussichtlich noch bis Freitag gesperrt.

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