Havarie in der Nähe von Mainz
Tanker auf dem Rhein verliert 15 Tonnen Benzin

Bei der Havarie eines Tankschiffs auf dem Rhein sind rund 15.000 Liter Testbenzin in den Fluss gelaufen. Für die Bevölkerung habe nie eine Gefahr bestanden, hieß es.

HB BERLIN. Ein Tankschiff ist auf dem Rhein auf Grund gelaufen und Leck geschlagen. In der Nähe von Mainz gelangten rund 15 Tonnen eines Öldestillats in den Fluss. Wie ein Sprecher der Wasserschutzpolizei St. Goar sagte, stieß der flussaufwärts fahrende Tanker gegen 17.20 Uhr in Höhe Trechtingshausen (Kreis Mainz-Bingen) auf Grund.

Dabei das so genannte Testbenzin ausgelaufen. Das wird unter anderem bei der Lackherstellung verwendet. Wie die Wasserschutzpolizei St. Goar mitteilte, ist der Rhein auf gut zehn Kilometern Länge 50 Meter breit verunreinigt.

Das havarierte Schiff war jedoch noch fahrtüchtig und schwamm aus eigener Kraft nach Bingen, wo das Leck abgedichtet werden sollte. Die Feuerwehr untersuchte den Unglücksort und gab später bekannt, dass für die Bevölkerung zu keiner Zeit Gefahr bestanden habe.

Die Ursache der Havarie ist laut Polizei noch unklar. Das Wasser im Rhein habe Normalhöhe, hieß es.

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