Havarierte Frachtschiff geborgen.
Wieder freie Fahrt auf der gesamten Donau

Früher als erwartet ist in der Nacht zum Donnerstag das auf der Donau bei Deggendorf havarierte Frachtschiff mit 3100 Tonnen Eisenerz an Bord geborgen worden. Die Polizei im niederbayerischen Straubing teilte am frühen Donnerstagmorgen mit, dass ab Mitternacht der Schiffsverkehr wieder uneingeschränkt möglich.

HB MÜNCHEN. Bis tief in die Nacht hätten die Einsatzkräfte mittels eines Schwimmbaggers Teile der Ladung auf ein anderes Frachtschiff umgeladen und damit den Tiefgang der auf Grund gelaufenen „Herzog Tassilo“ verringert. Dadurch sei das Schiff wieder freigekommen.

Am Mittwoch hatte sich die Polizei noch skeptisch hinsichtlich einer zügigen Bergung gezeigt und erklärt, die Donau bleibe mindestens bis Donnerstag gesperrt. Ursprünglich sollte die „Herzog Tassilo“ zunächst freigeschleppt werden. Die Donau gilt neben dem Rhein als eine der wichtigsten Wasserstraßen Europas für den Güterverkehr. Nach Polizeiangaben kam es im Bereich der Polizeidirektion Straubing in den vergangenen zwei Tagen zu insgesamt drei Schiffsunfällen. Nach wie vor liegt bei Niederalteich seit Mittwochmittag ein festgefahrenes Frachtschiff aus Bulgarien und ragt mit dem Heck in die Fahrrinne. Ein Sprecher sagte, die Schifffahrt sei dennoch an dieser Stelle möglich, wenn auch nur mit geringerem Tempo.

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