Heidi Klum
Die Model-Mama und ihr Millionen-Imperium

Sie ist viel mehr als ein Model: Heidi Klum moderiert, singt und entwirft sogar Wäsche. Seit mehr als 20 Jahren ist sie weltweit eine Marke im Glamour-Geschäft. In Deutschland sucht sie nun zum zehnten Mal Supermodels.
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Düsseldorf„Ich habe heute leider kein Foto für dich“ - dieser Satz von Heidi Klum wird vermutlich irgendwann zu den unvergesslichsten Zitaten gehören, so oft, wie ihn schon zahlreiche Kandidatinnen und „Germany's Next Topmodel“-Zuschauer gehört haben. Und bald ist es wieder so weit: Am Donnerstag startete die zehnte und damit die Jubiläumsstaffel der Model-Show. Viel passiert ist dabei allerdings nicht, wie dieser Live-Ticker von Stylebox belegt.

Für Klum, die Chefin im Ring, kommt es bei der Sendung besonders auf die „Größe, die Maße und das Gesicht“ an, wie sie in einem ProSieben-Interview sagte. „Und auf das gewisse Etwas“, das sich nicht in Worte fassen lasse. Für Modemacher Joop ist der Kuchen um 16 Uhr wichtig, weil sein Biorhythmus ihm verrate, der Körper brauche jetzt Zucker. Und Kreativdirektor Hayo sagt: „Das Spannende und Faszinierende an der Sendung sind die Mädchen.“

Die Model-Mama und ihre Jury-Kollegen sind schon Monate vorher auf der Suche nach den schönsten Mädchen Deutschlands gewesen. Und das mit Erfolg: Bereits zum ersten Casting am 8. November in Köln pilgerten über 1000 Mädchen aus ganz Deutschland, alle hatten sie nur einen Traum: „Ich werde Heidis neues Topmodel“. Für viele Mädchen ist Heidi Klum ein Vorbild.

Sie sieht gut aus, strahlt immer, wirkt sympathisch. Vor allem aber hat die Model-Mama einen schönen Körper. Sie ist nicht nur schlank, sondern sie ist auch mit ihren 41 Jahren noch ein begehrtes Objekt – auf den Laufstegen und vor allem in der Werbewelt.

Das Supermodel weiß, wie man sich selbst vermarktet. Das hat Klum während ihrer Karriere immer wieder bewiesen. Sie ist Model, Werbegesicht für bekannte Beauty- und Fashion-Labels, sie moderiert diverse Shows, beweist immer wieder ihr Talent als Schauspielerin und sogar als Sängerin. Und verkauft Düfte und Babykleidung unter ihrem Namen.

Offensichtlich gibt es wenig, was Heidi Klum nicht kann. Mit „Heidi Klum Intimates“ bringt das deutsche Multitalent im Januar 2015 ihre erste, eigene Dessous-Kollektion an die Frau. Das bedeutet nicht nur, dass sie einen weiteren Punkt auf ihrer Erfolgsliste abhaken kann, sie tritt damit auch die Nachfolge des ehemaligen Supermodels Elle Macpherson als prominente Dessous-Designerin des neuseeländischen Labels Bendon an.

Als ehemaliges Model beherrscht sie die Disziplin der Selbstvermarktung wie kaum jemand sonst – und verdient damit Millionen. Ob sie allerdings noch zu den Topverdienern im Prominentenzirkus gehört, ist unklar. Das amerikanische Magazin Forbes zum Beispiel hat nur Zahlen bis 2010. Während sie im Jahr 2006 rund 5,8 Millionen Euro (7,5 Millionen Dollar) verdient hat, schätzt das Magazin ihren Verdienst im Jahr 2010 auf rund 15 Millionen Euro (20 Millionen Dollar). Dies war das Jahr, als sie ihre lukrativen Engelsflügel nach 13 Jahren bei Victoria's Secret abgelegt hat.

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