Heime müssen Menschen abweisen
In USA steigt Zahl der Obdachlosen

Während die Zahl der Obdachlosen und Hungernden in den USA steigt, geht gleichzeitig die staatliche Unterstützung für wohltätige Einrichtungen immer weiter zurück.

HB WASHINGTON. Das geht aus einer Studie der „Nationalen Studentenkampagne gegen Hunger und Obdachlosigkeit“ hervor, die am Dienstag (Ortszeit) in Washington veröffentlicht wurde. Die Organisation hat dafür 900 Einrichtungen in 32 Bundesstaaten befragt.

Drei Viertel der Suppenküchen und 65 Prozent der Obdachlosenheime hatten nach dieser Studie im vergangenen Jahr mehr Zulauf als im Jahr davor. Die Zahl der Hilfesuchenden stieg um rund ein Viertel. Gleichzeitig berichtete aber fast jede zweite Einrichtung, dass ihr die Mittel gekürzt wurden. 24 Prozent der Suppenküchen und 77 Prozent der Obdachlosenheime hätten Menschen abweisen müssen.

„Die Regierung muss die Geldmittel für Unterkünfte, erschwingliche Wohnprojekte, Essenshilfe und andere soziale Programme aufstocken, die direkt Amerikanern mit den niedrigsten Einkommen zu Gute kommen“, verlangte die Studentenorganisation. Sie wurde 1985 gegründet, sammelt seitdem Spenden für Arme und finanziert eigene Projekte.

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