Helgolands Vergrößerung
Bürgermeister enttäuscht über Abstimmungs-Nein

Helgoland bleibt weiterhin geteilt - so wollen es zumindest die Einwohner der Nordseeinsel. Der Bürgermeister gibt sich enttäuscht über den Ausgang des Entscheids.
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Der Oberbürgermeister von Helgoland, Jörg Singer, ist enttäuscht über das Ergebnis des Bürgerentscheids zur Inselvergrößerung. „Ich habe mich dafür eingesetzt. Touristisch entwickelt sich Helgoland wieder sehr gut nach vielen Jahren der zurückgehenden Zahlen. Aber sehr negativ ist die Entwicklung der Inselbevölkerung, die sich im Prinzip in den letzten 20 bis 25 Jahren halbiert hat“, sagte Singer am Montag im ZDF-„Morgenmagazin“. Menschen müssten begeistert werden, am Wasser und in der Hochsee zu leben.

Helgoland und die vorgelagerte Düne der Nordseeinsel bleiben nach dem Bürgerentscheid weiter voneinander getrennt. Die Mehrheit der Helgoländer lehnte laut vorläufigem Ergebnis eine mögliche Vergrößerung ihrer Nordseeinsel ab. 54,74 Prozent der Insulaner stimmten gegen eine Landverbindung von der Hauptinsel zur Düne. 45,26 Prozent stimmten für ein solches Vorhaben. Wahlberechtigt waren 1.312 Helgoländer.

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