Helikopter stürzt in die Ostsee
Wohl alle Insassen des Hubschraubers sind tot

Beim Absturz eines finnischen Hubschraubers vor der Ostseeküste Estlands sind vermutlich alle 14 Insassen ums Leben gekommen. Der Vize-Direktor der estnischen Luftfahrtbehörde, Rein Porro, sagte: „Einen solchen Crash kann niemand überleben.“

HB TALLINN. Er sprach vom schwersten Unglück der Zivil-Luftfahrtgeschichte Estlands. Die 14 Insassen - zwei Crew-Mitglieder und zwölf Passagiere - kamen aus Finnland, Estland und den USA. Der finnische Hubschrauber stürzte nach Regierungsangaben drei Minuten nach dem Start in der estnischen Hauptstadt Tallinn nahe der Insel Naissaar in die Ostsee. Dann sei er sehr schnell bis zu 60 Meter tief ins Meer gesunken, hieß es. Tauch-Spezialisten aus Finnland und Estland fanden Stunden nach dem Unglück Wrackteile der Sikorsky S-76, aber keinen der Insassen.

Der Helikopter war planmäßig nach Helsinki unterwegs gewesen. Die Unglücksursache blieb zunächst unklar. Meteorologen verwiesen auf starke Winde im Ostseeraum. Einige Fährverbindungen zwischen Tallinn und Helsinki wurden nach Sturmwarnungen storniert. Die Firma Copterline, der der Hubschrauber gehört, schloss jedoch Wetterturbulenzen als Ursache aus. „Wir wissen von keinerlei wetterbezogenen oder technischen Aspekten, die den Absturz verursacht haben könnten“, sagte Copterline-Chef Kari Ljungberg auf einer Pressekonferenz. Das Unternehmen bietet 28 Mal am Tag die rund 18-minütige Flug-Verbindung zwischen Tallinn und Helsinki an.

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