Hilfsorganisationen
Welthungerhilfe beklagt sinkendes Spendenaufkommen

dpa ERFURT/BERLIN. Die Vorsitzende der Deutschen Welthungerhilfe, Ingeborg Schäuble, hat nach den Steueranstiegen und sozialen Einschnitten ein sinkendes Spendenaufkommen beklagt.

„Wir merken, dass die Bürger weniger Geld in der Tasche haben, insbesondere ein Teil der Älteren, die jetzt Pensionen oder Rente beziehen. Denn die sind zum großen Teil unsere Spender“, sagte sie der „Thüringer Allgemeinen“. „Die Armut, von der aber die Welthungerhilfe spricht, ist eine ganz andere. Es ist eine existenzielle Armut.“

Am meisten werde bei Katastrophen gespendet. „Bei der Tsunami-Katastrophe haben wir das exemplarisch erlebt. Man hilft, weil man Mitleid hat. Schwieriger ist unser Werben für die langfristige Entwicklungsarbeit, mit der wir aber die Ursachen der Armut bekämpfen wollen.“

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