Hintergrund
Chronik: Spektakuläre Terroranschläge nach dem 11. September 2001

HB HAMBURG. Nach dem 11. September 2001 hat es eine Serie blutiger Anschläge gegeben. Viele werden dem islamistischen Terrornetzwerk El Kaida und seinen Verbündeten angelastet. Die folgenreichsten Anschläge:

1. September 2004: In Beslan (Nordossetien) überfallen 32 Bewaffnete eine Schule und nehmen mehr als 1300 Geiseln. Bei der Befreiungsaktion sterben rund 330 Geiseln, darunter 172 Kinder.

24. August 2004: Nach Sprengstoffexplosionen stürzen zwei russische Passagierflugzeuge im Südwesten des Landes ab. In den Trümmern sterben 90 Menschen.

29. Mai 2004 in Saudi-Arabien: 22 Tote, meist Ausländer, sind die Bilanz eines Überfalls auf westliche Büros und einen Wohnblock.

11. März 2004 in Madrid: In vier Nahverkehrszügen explodieren zehn Bomben. 191 Tote gehen auf das Konto marokkanischer Islamisten.

20. November 2003 in der Türkei: In Istanbul explodieren Bomben vor britischen Einrichtungen. Mindestens 33 Tote. Fünf Tage zuvor starben bei Anschlägen vor zwei Synagogen mindestens 24 Menschen.

16. Mai 2003 in Marokko: Bei fünf Anschlägen von Islamisten auf westliche und jüdische Einrichtungen in der Hafenstadt Casablanca sterben 45 Menschen.

12. Mai 2003 in Saudi-Arabien: 35 Tote sind die Bilanz einer Serie von Bombenanschlägen in hauptsächlich von Ausländern bewohnten Vierteln der Hauptstadt Riad. El Kaida wird verantwortlich gemacht.

28. November 2002 in Kenia: Drei Selbstmordattentäter sprengen ein Auto vor einem israelischen Touristenhotel in Mombasa in die Luft. 18 Tote.

12. Oktober 2002 in Indonesien: Bei Bombenanschlägen auf Discotheken der Ferieninsel Bali sterben 202 Menschen, darunter sechs Deutsche.

11. April 2002 in Tunesien: Bei einem Sprengstoffanschlag auf eine Synagoge auf der Insel Djerba reißt ein Selbstmordattentäter 21 Menschen mit in den Tod, darunter 14 Deutsche.

11. September 2001: Islamisten entführen vier amerikanische Passagierflugzeuge. Sie lenken zwei Flugzeuge in die Türme des World Trade Centers in New York und eines in das Pentagon in Washington. Ein weiteres stürzt in Pennsylvania ab. Rund 3000 Menschen sterben.

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