Hintergrund
Schweizergarde schützt Papst auch auf Reisen

Die Schweizergarde, die kleinste Armee der Welt, wacht auch bei der Kölnreise über die Sicherheit des Papstes. Zwei ausgewählte Gardisten sind im Flugzeug dabei und weichen Benedikt XVI. während der gesamten Reise nicht von der Seite.

HB ROM/KÖLN. Allerdings tragen die Bodyguards nicht die üblichen farbenprächtigen Uniformen ihrer Kollegen, sondern unauffällige dunkle Anzüge, deren Jackets sich auffällig ausbeulen. Denn die Männer sind bewaffnet, welche Waffen sie tragen gilt als Staatsgeheimnis.

Außenstehende betrachten die Schweizergarde mitunter als Operettenarmee. Doch die rund 110 Mann sind im Nahkampf ausgebildet, haben modernste Feuerwaffen und sind harten militärischen Drill gewohnt. Bei Einsätzen wie in Köln arbeiten sie eng mit den örtlichen Sicherheitskräften zusammen.

Die Mitglieder der 1505 gegründeten Cohors Helvetica (Schweizergarde) müssen Schweizer Bürger sein, katholisch, mindestens 1,74 Meter groß und die Rekrutenschule besucht haben. Beim Eintritt in die Garde müssen sie ledig sein. Beim Amtseid schwören sie, notfalls für den Papst ihr Leben zu opfern. Die Amtssprache der Truppe ist Deutsch.

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