Hintergrund: Stichwort: Luftröhrenschnitt

Hintergrund
Stichwort: Luftröhrenschnitt

Ein Luftröhrenschnitt - der Fachbegriff dafür lautet Tracheotomie - ist eine lebenserhaltende Maßnahme für Patienten mit Atembeschwerden.

HB HAMBURG. Der Atemweg wird geöffnet, indem durch die Halshaut ein Schnitt in die Luftröhre gesetzt wird. In die künstlich geschaffene Öffnung wird eine so genannte Trachealkanüle eingesetzt, über die der Patient dann weiter beatmet wird. Ein Luftröhrenschnitt wird als Noteingriff oder vorbeugend zur Sicherung der Atmung angewandt.

Die Notwendigkeit zu diesem Eingriff ist bei zahlreichen Erkrankungen gegeben, zum Beispiel bei plötzlicher Atemnot durch eine Allergie, durch Entzündungen des Kehlkopfes oder des Zungengrundes, durch Tumore, Fremdkörper, Verletzungen, Blutungen oder nach Kropf- Operationen mit Stimmbandlähmung.

Die in Vollnarkose durchgeführte Tracheotomie ist ein häufiger Eingriff bei Kranken, die sich längere Zeit auf der Intensivstation befinden. Der chirurgisch geschaffene Zugang zur Luftröhre vereinfacht nicht nur die maschinelle Beatmung, sondern auch die Ernährung.

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