Hobby-Astronomen enttäuscht
Dichte Wolken versperren Blick auf Mondfinsternis

Viele Himmelsgucker und Hobby-Astronomen sind enttäuscht: „Tief „Dunja“ und Tief „Claudia“ haben ihnen einen Strich durch die Rechnung gemacht.

HB HAMBURG. Nur an wenigen Stellen konnten die Menschen den Mond sehen, der wegen Streulichts noch in dunklem Rot schimmerte. „Im südöstlichen Bayern war die Sicht ganz gut“, sagte Manfred Spatzierer vom Wetterdienst Meteomedia am Mittwoch. „Einen ganz schmalen Streifen mit Wolkenlücken gab es außerdem vom Westerwald über den Osten Nordrhein-Westfalens bis nach Niedersachsen hinein.“ Dieser Korridor sei aber nur maximal 50 Kilometer breit gewesen.

„Tief „Dunja“ über den britischen Inseln und Tief „Claudia“ über dem Golf von Genua waren für die Wolkensuppe verantwortlich“, sagte Spatzierer. Enttäuscht zeigte sich der Sprecher der Vereinigung der Sternenfreunde, Wolfgang Steinicke, von den widrigen Bedingungen. Allerdings gebe es auch einen Trost: „Eine Mondfinsternis ist glücklicherweise nicht so selten wie eine Sonnenfinsternis“, sagte Steinicke. Nach dieser bis gegen Mitternacht dauernden „Mofi“ wandert der Mond bereits am 28. Oktober erneut in den Kernschatten der Erde.

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