Hochwasser
Früher Monsun zwingt Inder zur Flucht

Ein etwas früher als gewöhnlich einsetzender Monsun hat am Freitag die Einwohner Nordindiens überrascht. Mehrere Flüsse tragen nach Agenturangaben über die Ufer und zwangen zehntausende zur Flucht.

HB NEU DELHI. Hochwasser nach heftigen Monsun-Regenfällen hat im nordostindischen Bundesstaat Assam mehr als 65 000 Menschen zur Flucht aus ihren Häusern gezwungen. Mehrere Flüsse, darunter auch der Brahmaputra, seien über die Ufer getreten, meldete die indische Nachrichtenagentur IANS am Freitag. Die Flüchtlinge seien an sichere Plätze gebracht und mit Hilfsgütern versorgt worden, teilten die Behörden mit. Die Fluten brachten den Straßen- und Schienenverkehr teilweise zum Erliegen. Todesopfer wurden aus Assam nicht gemeldet.

Seit Ende Mai kostete der Monsun in Indien mehr als 160 Menschen das Leben. Während des Monsuns kommen auf dem Subkontinent jedes Jahr mehrere hundert Menschen ums Leben. Vor zwei Jahren starben alleine in Assam mindestens 200 Menschen, rund 12 Millionen mussten dort damals vor dem Hochwasser fliehen. Die Regenzeit in Indien dauert gewöhnlich von Juni bis September. In diesem Jahr begann der Monsun einige Tage früher als üblich.

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