Hochwasser
In Schweiz und Österreich beginnen die Aufräumarbeiten

Die Pegel der Schweizer Flüsse und Seen gehen langsam zurück oder bleiben stabil. Am Österreichischen Alpenrand beginnen die Aufräumarbeiten. Lediglich für die Donau in Ober- und Niederösterreich steigt weiter an. Auch für Wien gibt es noch keine Entwarnung.

HB BERN/WIEN. Die Donau markiert in Österreich noch immer gefährliche Hochwassermarken. Helfer und Bürger standen weiterhin mit Sandsäcken bereit, sollte der Strom gefährlich über die Ufer treten. Kleinere Überschwemmungen in der Nähe von Linz hatten bisher jedoch keine größeren Schäden angerichtet. Für die Umgebung von Wien wurde inzwischen dennoch Hochwasseralarm gegeben. Am Alpenrand haben auch die Österreicher bereits mit Aufräumarbeiten begonnen. Die Schäden liegen hier nach ersten Schätzungen im mehrstelligen Millionenbereich.

In der Schweiz ist das Hochwasser in der Nacht weiter zurückgegangen. Die größten Probleme bereitet den Schweizern nun die Trinkwasserlage und riesige Mengen Treibholz, die das Wasser am Ablaufen hindern. Besonders am Thunersee in Bern verstopft das Treibholz wichtige Schleusen und Schwellen. Rund 1000 Soldaten unterstützen die dortigen Räummannschaften dabei, die riesigen Holzmengen zu bergen und zu zerkleinern, damit sie weggeschwemmt werden können.

In der Innenstadt von Luzern blieben weitere Straßen gesperrt, obwohl der Vierwaldstädter See nicht weiter steigt. Im Kanton Schwyz rutschte eine komplette Straße ab. Weitere Evakuierungen sollte es am Montag in der Hauptstadt Bern geben: im Stadtteil Mattequartier gefährdeten die Fluten der Aare die Fundamente von Altstadthäusern.

Die bislang gesperrte Gotthardlinie soll am Nachmittag wieder für Regionalzüge geöffnet werden. Rund 1000 eingeschlossenen Touristen im Dorf Engelberg sind nun wieder an die Stromversorgung angeschlossen, der Ort selbst ist jedoch immer noch nur auf dem Luftweg erreichbar.

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