Hochwasser und Erdrutsche
Ernteschäden und noch mehr Todesopfer in China

Nach den Erdrutschen im Norden Chinas sowie den Überschwemmungen in Südchina sind fast anderthalb Mill. Menschen auf der Flucht. Häuser und Ackerflächen wurden in großem Ausmaß vernichtet. Besonders im Süden droht neue Gefahr.

HB PEKING. Die Überschwemmungen und Erdrutsche in China, bei denen bereits 76 Menschen ums Leben gekommen sind, haben zehntausende Häuser beschädigt und große Ernteschäden angerichtet.

Mehr als 45 000 Häuser seien eingestürzt und weitere 140 000 seien beschädigt worden, berichtete das Verwaltungsministerium in Peking laut der Tageszeitung "China Daily" vom Montag.

Die wirtschaftlichen Schäden stiegen auf mehr als 10 Milliarden Yuan (umgerechnet eine Milliarde Euro). Die Ernte auf rund 900 000 Hektar sei vernichtet worden. 18 Mill. Menschen in neun Provinzen und Regionen im Süden seien betroffen.

Rund 1,4 Mill. Menschen sind vor den Fluten auf der Flucht. In der Südprovinz Guangdong drohte neue Gefahr, da die Hochwasserwellen auf den großen Flüssen Beijiang und Xijiang am Montag bei der Stadt Foshan ineinanderfließen werden.

Die heftigen Regenfälle sollen diese Woche noch anhalten. In Südchina sind nach amtlichen Angaben in den vergangenen zehn Tagen 57 Menschen bei Unwettern und Überschwemmungen ums Leben gekommen, während in Nordchina in der Provinz Shanxi 19 Arbeiter bei einem Bergrutsch getötet wurden.

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