Hongkong
Marathon-Läufer stirbt nach Kollaps

Ein Mann, der beim Hongkong-Marathon am Wochenende zusammengebrochen war, ist am Dienstag gestorben. Zum Schutz der Privatsphäre könne nicht gesagt werden, warum der 53-Jährige kollabiert sei, sagte eine Regierungssprecherin.

HB HONGKONG. Der Marathon hatte am Sonntag trotz einer sehr starken Luftverschmutzung stattgefunden. Der entsprechende Richtwert lag so hoch wie seit September 2005 nicht mehr. Die Stadt war in dichten Smog eingehüllt. Dutzende der rund 40 000 Teilnehmer waren in Krankenhäuser eingeliefert worden. Die Regierung hatte zuvor alle Bewohner der Millionen-Metropole mit Herz- oder Kreislaufproblemen vor sportlichen Aktivitäten im Freien gewarnt.

Die Marathon-Veranstalter, die Hong Kong Amateur Athletic Association, erklärten dagegen, die Luft sei nicht so verschmutzt gewesen, dass besonders gewarnt oder der Laufwettbewerb gar hätte verschoben werden müssen. Die Luftqualität in der früheren britischen Kolonie Hongkong hat sich in den vergangenen Jahren drastisch verschlechtert. Umweltschützer machen dafür vor allem den rasant steigenden Autoverkehr sowie Fabrik-Emissionen in Süd-China verantwortlich.

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