Hunderte Trauergäste
Simon Wiesenthal in Israel beerdigt

Der mit 96 Jahren gestorbene „Nazi-Jäger“ Simon Wiesenthal ist am Freitag in der israelischen Stadt Herzlia bestattet worden. Vor hunderten Trauergästen wurde das Werk Wiesenthals gewürdigt, der sein Leben der Suche und Verfolgung von Nazi-Verbrechern gewidmet hatte.

HB HERZLIA. „Niemand hat mehr als er dafür getan, die Täter des größten Verbrechens der Geschichte vor Gericht zu bringen“, sagte Rabbi Marvin Hier, Leiter des Simon-Wiesenthal-Zentrums.

Nach eigenen Angaben hatte Wiesenthal mehr als 1000 untergetauchte Nazi-Verbrecher enttarnt. Er war international als „Kämpfer für Gerechtigkeit“ gewürdigt worden. Sein spektakulärster Erfolg war das Aufspüren des SS-Obersturmbannführers Adolf Eichmann, der 1960 vom israelischen Geheimdienst Mossad aus Argentinien entführt, in Israel zum Tode verurteilt und 1962 hingerichtet wurde.

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