Hurrikan
„Emily“ nimmt in der Karibik Fahrt auf

Der Hurrikan „Emily“ hat am Donnerstag in der Karibik an Kraft gewonnen.

HB NEW YORK. Der Wirbelsturm mit Windgeschwindigkeiten von mehr als 180 Kilometern pro Stunde hat inzwischen die Dominikanische Republik erreicht und bewegt sich in nord-nordwestliche Richtung, wie das Nationale Hurrikan-Zentrum der USA in Miami mitteilte. „Emily“ werde inzwischen in die zweithöchste Kategorie der üblichen Sturmskala von fünf Stufen eingeordnet, hieß es.

Am Morgen (Ortszeit) befand sich das Zentrum von „Emily“ noch etwa 140 Kilometer westlich der Insel Grenada. Für Samstag wurde der Sturm südlich von Jamaika erwartet, bevor er voraussichtlich am Montag die mexikanische Halbinsel Yucatan überqueren und am Dienstag im Südwesten des Golfs von Mexiko ankommen sollte.

Nach Einschätzung der Meteorologen wird der Wirbelsturm die Öl- und Gasfelder auf der Küste von Texas und Louisiana nicht erreichen. Einige Ölexperten befürchten allerdings, dass der Hurrikan seine Richtung ändern und die Produktion dieser Felder gefährden könnte.

Erst vor einigen Tagen war der Hurrikan „Dennis“ über den Südosten der USA gefegt. Bei seiner Ankunft in die USA mit Windgeschwindigkeiten von rund 190 Kilometer pro Stunde hatte er erhebliche Verwüstungen verursacht. In Kuba und Haiti hatte er 32 Todesopfer gefordert.

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